Geschenkideen (vielleicht nicht gerade erhellend, aber amüsant):

Personalisierbare Siegerstatue Victor, CHF 39.90: Gratulieren Sie mal anders mit der personalisierbaren Siegerstatue Victor, der Statue für Filmberühmtheiten und Kino-Stars!

Alarm Glocke Wecker, CHF 29.90: Der Alarm Glocke Wecker kennt keine Gnade! Er ist nicht nur wie eine Alarmglocke designt, sondern klingt auch genauso laut. Das perfekte Geschenk für Tiefschläfer, die morgens nicht aus den Federn kommen.

Event: Husky Tagestour im Kanton Wallis, CHF 290.00: Das Winter Abenteuer schlechthin! Erleben Sie im verschneiten Wallis zwei Husky Touren. Sie lernen die Schlittenhunde kennen, fahren durch die wunderbare Landschaft und sind dabei sogar einmal selbst Musher (Hundeschlittenführer).

Flaschenöffner Bottle Bunny, CHF 19.90: Öffnen Sie mühelos jede Bierflasche mit den starken Zähnen des Flaschenöffner Bottle Bunnys! Dieser Hase braucht weder einen Stall, noch muss er mit knackigen Möhren gefüttert werden. Das einzige, was er gerne knabbert, sind Bierdeckel.

Sprüche:

Es ist sehr fraglich, ob Gänse, Karpfen und Truthähne das Weihnachtsfest als Erlösung betrachten.
(Gerrit Vissers)

Weihnachten - Ein Fest der Freude. Leider wird dabei zu wenig gelacht.
(Jean-Paul Sartre (1905-80), frz. Philosoph u. Schriftsteller)

Es dunkelt schon bald,
und draußen im Wald,
brummt leise die Säge,
man hört ein paar Schläge,
der Baum, er fällt nieder,
es weihnachtet wieder.

Brief an das Christkind
In Nürnberg lebte eine alte Frau,
für sie war das Leben einsam und grau,
mit Ihrem Einkommen war es schlecht bestellt,
mit einem Wort – sie hatte kein Geld.
Sie überlegte angestrengt hin und her,
woher denn Geld zu kriegen wär'.
Ihr kam ein Gedanke – oh, wie fein,
so schrieb sie ein Brief an das Christkindlein.
LIEBES CHRISTKIND ICH BIN ALT UND ARM,
DAS GELD IST ZU WENIG, ICH BITTE ERBARM,
DRUM SCHICKE MIR SCHNELLSTENS 100 EURO,
SONST MüßTE ICH HUNGERN UND WÄR NICHT MEHR FROH.
EINE ANDERE HILFE WEIß ICH NICHT MEHR,
DENN OHNE MONETEN IST`S DOCH RECHT SCHWER,
ABER BITTE BEEILE DICH MIT DEM GELD,
SONST IST`S NICHT MEHR SCHÖN AUF DIESER WELT.
Der Brief wird frankiert, in den Kasten gesteckt,
der Postbote ihn dann morgens entdeckt,
er liest die Adresse – was soll er nur machen,
„AN DAS CHRISTKIND“ – das ist ja zum Lachen.
Er denkt sich aber, ein Spaß muss sein,
der kommt ins Fach vom Finanzamt hinein.
Am nächsten Tag dort angekommen,
wird er vom Beamten in Empfang genommen.
Wenn Sie nun glauben, er schmeißt weg diesen Brief,
oh, so ist das nicht, da liegen Sie schief,
er liest die Adresse und denkt gleich daran,
wie man der alten Frau helfen kann.
Ja, Glauben Sie mir, das ist kein Scherz,
es gibt beim Finanzamt mal jemand mit Herz,
ihm kommt ein Gedanke, und das ist fein,
das könnt für die Frau eine Hilfe sein.
Er fängt gleich an durch die Büros zu wandern
und sammelt recht fleißig von einem zum andern.
Doch leider war er über den Erlös nicht ganz froh,
statt 100, bekam er nur 70 Euro.
Aber diese wurden dann verwandt
und an die arme Frau gesandt.
Diese freute sich sehr, man kann's kaum ermessen,
dass das Christkind hat sie nicht vergessen.
So schrieb Sie rasch einen Dankesbrief,
in Eile sie zum Postamt lief.
Sie schrieb ans liebe Christkindlein
dieses nette Briefelein:
LIEBES CHRISTKIND DEINE GABE FREUT MICH SO,
VIELEN DANK FÜR DIE 70 EURO.
DOCH SOLLTEST DU MAL WIEDER AN MICH DENKEN,
UND SO GÜTIG MIR WIEDER WAS SCHENKEN,
DANN MÖCHTE ICH DICH NUR UM EINES BITTEN,
DAS GELD NICHT ÜBER DAS FINANZAMT SCHICKEN.
DENN DIE LUMPEN HABEN UNGELOGEN,
VON DEN 100 EURO 30 ABGEZOGEN.


Weihnachtsfrust
Wenn im September in Geschäften
schon Sterne an den Wänden heften
und Nikoläuse steh'n bereit -
„Ist denn schon wieder Weihnachtszeit?“
Erst Wochen später, kurz davor,
auf Weihnachtsmärkten singt der Chor,
die Wunschliste ist längst geschrieben,
auch Nüsse, Mandeln sind gerieben,
der Stollenduft zieht durch das Land
zum Einkauf wird jetzt losgerannt.
Und selbst am Sonntag, kaum zu fassen
will man das „Shoppen“ gar nicht lassen.
„Es gibt so vieles zu bedenken,
man will doch jeden reich beschenken.“
Doch mancher denkt so vor sich hin,
was hat das Treiben für 'nen Sinn
und wünscht sich schon seit vielen Tagen
ein Ende dieser Festtagsplagen.
Nun ist es da, das „stille Fest“,
der Tannenbaum schon Nadeln lässt,
die Festtagsgans im Ofen glänzt,
die Stimmung wird mit Wein ergänzt
und Kinderaugen leuchten hell,
die Weihnachtslieder tönen grell.
... Gestresst vom Trubel dieser Tage
so mancher stellt sich eine Frage:
„War nicht Besinnlichkeit mein Wunsch?“
und nippend an dem nächsten Punsch,
nimmt er sich vor fürs nächste Fest,
dass er sich dann nicht stressen lässt !
Jedoch ist schon in seinem Denken:
„Was soll ich nächstes Jahr nur schenken?“









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